
3. Liga
ST. JOHANN-TALENT
Auf den Spuren von Werder-Bremen-Spieler Grüll
Marco Grülls Karriere nahm einst in St. Johann Fahrt auf. Talent Raphael Kosakiewic eifert diesem Weg nach und möchte ebenfalls den Pongauer Klub als Sprungbrett nutzen.
Seit zwei Saisonen macht Marco Grüll mittlerweile die deutsche Bundesliga unsicher. In dieser Spielzeit kam er in jedem der bislang 27 Ligaspielen für seinen Klub Werder Bremen zum Einsatz, traf dreimal. Außerdem darf er auf bis dato acht Länderspiele für Österreich zurückblicken.
Woran heute wohl nur mehr die wenigsten denken: Diese jetzt so erfolgreiche Karriere begann einst in seiner Pongauer Heimat. 2015 wurde Grüll vom damaligen St. Johann-Trainer Ernst Lottermoser verpflichtet. Dieser förderte ihn vier Jahre lang, bis Ried auf ihn aufmerksam wurde. Über Rapid ging es schließlich in den Norden Deutschlands.
Ein Weg, den es in dieser Art und Weise selten gibt. Aber in naher Zukunft wieder geben soll. Zumindest, wenn es nach Raphael Kosakiewic geht. Der St. Johann-Stürmer sieht nämlich Grülls Weg als Vorbild: „Er hat einen guten Weg gemacht. Natürlich hoffe ich, dass ich den nachmachen kann.“
Kurzer Ausflug nach Ried
Der heute 18-Jährige war 2021 zwar bereits in der Ried-Akademie, verließ Oberösterreich nach einem halben Jahr aber wieder. „Das Umfeld hat dort nicht gepasst“, erzählt der Pongauer, der als 15-Jähriger sein Debüt für die Kampfmannschaft gab. Mittlerweile ist er, auch unter dem neuen Coach Bernhard Kletzl, Stammspieler. In 17 Spielen gelangen ihm sieben Treffer. „Jetzt möchte ich schon noch mal anschreiben, weil das Wichtigste ist, dem Team zu helfen“, erklärt Kosakiewic der „Krone“.
Kontakt zu Profiteams oder Probetrainings hat es noch keine gegeben. Stress macht er sich deswegen aber keinen. „Wenn sich was ergibt, ergibt sich was.“
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Bild: Andreas Tröster










